Container – Element hinzufügen

Arthrose verstehen. Gelenke erhalten. Bewegung bewahren.

Verständliche Informationen rund um Arthrose aus unserer orthopädischen Praxis in Osnabrück – von den Ursachen und modernen Diagnoseverfahren bis zu gelenkerhaltenden Behandlungsmöglichkeiten. Erfahren Sie, wie Bewegung, gezielter Muskelaufbau und innovative orthobiologische Therapien dazu beitragen können, Schmerzen zu lindern und die natürliche Gelenkfunktion möglichst lange zu erhalten.

Das Gelenk als System

Arthrose ist mehr als Verschleiß

Arthrose ist kein unausweichlicher Verschleiß. Knorpel, Muskulatur, Knochen und Stoffwechsel bilden sein System - und genau dort setzt moderne Therapie an.

Warum Arthrose entsteht

Der Knorpelschaden ist häufig das Ergebnis - nicht die eigentliche Ursache

Arthrose wird oft als einfache Abnutzung des Gelenkknorpels beschrieben. Dieses Bild greift jedoch zu kurz. Ein Gelenk besteht nicht nur aus Knorpel, sondern aus mehreren Strukturen, die aufeinander abgestimmt zusammenarbeiten: Knochen, Gelenkkapsel, Bänder, Sehnen, Muskulatur und – je nach Gelenk – Menisken oder Gelenklippen. Verändert sich das Zusammenspiel dieser Strukturen, können Belastungen im Gelenk zunehmend ungleich verteilt werden. Einzelne Bereiche müssen dann dauerhaft mehr Druck aufnehmen als andere. Der Knorpel reagiert auf diese Überlastung, verliert nach und nach seine Widerstandsfähigkeit und kann seine ursprüngliche Funktion immer schlechter erfüllen. Der sichtbare Knorpelschaden ist deshalb häufig der Endpunkt eines Prozesses, der bereits deutlich früher begonnen hat.

Warum Arthrose entsteht

Der Knorpelschaden ist häufig das Ergebnis - nicht die eigentliche Ursache

01

Veränderte Gelenkmechanik

Achsabweichungen, Instabilitäten oder eine eingeschränkte Beweglichkeit können dazu führen, dass Kräfte nicht mehr gleichmäßig über die Gelenkfläche verteilt werden. Einzelne Bereiche werden dadurch bei jedem Schritt stärker belastet als andere. Beim Knie spielen beispielsweise die Beinachse, die Bandstabilität und der Zustand der Menisken eine zentrale Rolle. An Hüfte oder Schulter können Formveränderungen und ungünstige Bewegungsabläufe bestimmte Gelenkbereiche wiederholt überlasten.

02

Verletzungen und strukturelle Vorschäden

Frühere Bandverletzungen, Meniskusschäden, Knochenbrüche oder Operationen können die Mechanik eines Gelenks dauerhaft verändern. Selbst wenn eine Verletzung zunächst gut verheilt, können eine geringe Instabilität, ein Beweglichkeitsdefizit oder eine veränderte Druckverteilung zurückbleiben. Die Folgen werden häufig erst Jahre später sichtbar. Der aktuelle Gelenkschmerz beginnt möglicherweise neu – seine mechanische Vorgeschichte reicht jedoch deutlich weiter zurück.

03

Muskulatur

Die Muskulatur bewegt ein Gelenk nicht nur, sondern stabilisiert und führt es während jeder Belastung. Fehlt es an Kraft, Koordination oder neuromuskulärer Kontrolle, können Stoß-, Druck- und Drehbelastungen schlechter abgefangen werden. Entscheidend ist dabei nicht allein die Kraft eines einzelnen Muskels, sondern das Zusammenspiel ganzer Muskelketten. Defizite an Hüfte, Rumpf oder Fuß können deshalb auch die Belastung des Kniegelenks verändern. Gleichzeitig kann eine schmerzbedingte Schonhaltung die Muskulatur weiter abschwächen und den Funktionsverlust verstärken.

04

Entzündung und Gelenkstoffwechsel

Arthrose ist keine klassische entzündliche Gelenkerkrankung. Dennoch können entzündliche Prozesse innerhalb des betroffenen Gelenks die Beschwerden deutlich verstärken. Die Gelenkinnenhaut kann gereizt sein, es können sich Ergüsse bilden und das Gelenk kann zeitweise überwärmt oder geschwollen sein. Zusätzlich beeinflussen Körpergewicht und Stoffwechsel den Krankheitsverlauf. Ein höheres Gewicht steigert nicht nur die mechanische Belastung. Fettgewebe ist stoffwechselaktiv und kann über entzündungsfördernde Botenstoffe auch den Gelenkstoffwechsel beeinflussen.

Diagnostik

Entscheidend ist nicht nur, was man auf dem Bild sieht

Eine gute Arthrosediagnostik beginnt nicht mit dem MRT, sondern mit der Frage, wann, wo und unter welcher Belastung Beschwerden entstehen. Denn ein auffälliger Bildbefund muss nicht automatisch die Ursache der aktuellen Beschwerden sein.

01

Gespräch & Beschwerdebild

Anlauf-, Belastungs- oder Ruheschmerz, Schwellungen, Instabilität und Bewegungseinschränkungen können auf unterschiedliche Mechanismen hinweisen. Erst aus dem Zusammenspiel von Beschwerden, Funktion und Struktur entsteht eine Diagnose, aus der sich eine sinnvolle Therapie ableiten lässt.

02

Körperliche Untersuchung

Die körperliche Untersuchung zeigt, wie sich ein Gelenk tatsächlich verhält. Beweglichkeit, Stabilität, Beinachse, Muskelkraft und typische Schmerzprovokationen helfen dabei, die Beschwerden funktionell einzuordnen. Dabei lassen sich häufig Zusammenhänge erkennen, die auf einem Röntgen- oder MRT-Bild allein nicht sichtbar sind.

03

Röntgen

Röntgenaufnahmen zeigen vor allem knöcherne Veränderungen, die Weite des Gelenkspalts und mögliche Fehlstellungen. Der Knorpel selbst ist dabei nicht direkt sichtbar; seine Schädigung lässt sich nur indirekt beurteilen. Je nach Gelenk und Fragestellung können Aufnahmen im Stand oder unter Belastung zusätzliche Informationen liefern.

04

Ultraschall

Ultraschall kann Gelenkergüsse, Veränderungen der Gelenkinnenhaut sowie Sehnen und andere gelenknahe Weichteile sichtbar machen. Die Untersuchung erfolgt in Echtzeit und erlaubt es, Strukturen auch während der Bewegung zu beurteilen. Bei Bedarf kann der Ultraschall zudem eine gezielte Punktion oder Injektion unterstützen.

05

MRT

Das MRT stellt Knorpel, Menisken, Bänder, Knochenmark und weitere Weichteile detailliert dar. Dadurch lassen sich Lage, Ausdehnung und Tiefe eines Knorpelschadens wesentlich genauer einschätzen als im Röntgen. Eine Einteilung nach einer modifizierten Outerbridge-Klassifikation ist im MRT möglich. Die ursprüngliche Outerbridge-Klassifikation beruht jedoch auf der direkten arthroskopischen Beurteilung des Knorpels.

06

3D-Vermessung/Ganganalyse

3D-Vermessung und Ganganalyse erfassen Haltung, Wirbelsäule, Beckenstellung und Bewegungsabläufe unter realer Belastung. So können Achsabweichungen, Seitendifferenzen oder ungünstige Belastungsmuster sichtbar gemacht werden. Besonders an Hüfte, Knie und Fuß hilft dies zu verstehen, warum bestimmte Gelenkbereiche dauerhaft stärker beansprucht werden.

07

Laboruntersuchung

Laboruntersuchungen können zusätzliche Hinweise auf entzündliche, metabolische oder ernährungsbedingte Einflussfaktoren geben. Je nach Fragestellung lassen sich beispielsweise Entzündungswerte, Stoffwechselparameter oder für Knochen und Muskulatur relevante Marker bestimmen. Das Labor ersetzt die orthopädische Untersuchung nicht, kann das Gesamtbild aber sinnvoll ergänzen.

Therapie

Therapie beginnt mit dem richtigen Ziel

Arthrose lässt sich nicht nach einem starren Schema behandeln. Entscheidend sind Ursache, Stadium, Beschwerden und die individuellen Anforderungen an das Gelenk. Eine moderne Therapie soll Schmerzen reduzieren, die Funktion erhalten und die Belastbarkeit langfristig verbessern.

Schmerzen und Reizzustände reduzieren, damit Bewegung und gezielte Belastung wieder möglich werden.

Orthobiologische Verfahren wie die Eigenbluttherapie (PRP/ACP) können die körpereigenen Regenerations- und Regulationsprozesse im Gelenk gezielt unterstützen.

Muskelkraft, Beweglichkeit, Gelenkführung und Belastungssteuerung müssen gemeinsam berücksichtigt werden.

GRUNDLAGE

Die Basis jeder Arthrosetherapie

Arthrose lässt sich selten mit einer einzelnen Maßnahme behandeln. Sinnvoll ist ein Gesamtkonzept, das mechanische, muskuläre und biologische Faktoren berücksichtigt. Eine kräftige Muskulatur, eine möglichst günstige Gelenkmechanik und eine angepasste Belastung bilden die Grundlage. Je nach Situation können auch eine Gewichtsreduktion, eine bessere Stoffwechsellage oder die Korrektur von Achsfehlstellungen wichtig sein. Injektionen ersetzen diese Bausteine nicht. Gezielt eingesetzt, können sie aber Beschwerden lindern und so helfen, die aktive Therapie wieder besser umzusetzen.

FAQ

Häufige Fragen zur Arthrosetherapie

Therapie & Entscheidung

Die Wahl der Behandlung hängt vom betroffenen Gelenk, dem Arthrosegrad, der Entzündungsaktivität, den Beschwerden und den individuellen Anforderungen ab. Eine pauschal „beste“ Arthrosetherapie gibt es daher nicht. Entscheidend ist ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept.

Arthrose lässt sich derzeit nicht im eigentlichen Sinne heilen. Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Gelenkfunktion zu verbessern und das Fortschreiten der Erkrankung möglichst günstig zu beeinflussen. Ein vollständiger Wiederaufbau bereits deutlich geschädigten Gelenkknorpels ist mit den etablierten konservativen Verfahren derzeit nicht zuverlässig möglich.

Der Arthrosegrad ist ein wichtiger Baustein der Therapieentscheidung, sollte aber nie allein betrachtet werden. Ebenso relevant sind Beschwerden, Entzündungsaktivität, Funktion, betroffene Gelenkregion, Aktivitätsniveau und individuelle Therapieziele. Deshalb kann sich die optimale Behandlung auch bei gleichem radiologischem Arthrosegrad unterscheiden.

Ja. Arthrose wird häufig mit einem multimodalen Behandlungskonzept behandelt. Bewegungstherapie, Belastungssteuerung, medikamentöse Maßnahmen und gegebenenfalls interventionelle Verfahren können je nach Befund sinnvoll miteinander kombiniert werden. Welche Kombination geeignet ist, sollte individuell festgelegt werden.

Ablauf & Wirkung

Die Anzahl der Behandlungen hängt vom gewählten Verfahren und vom individuellen Befund ab. Während einige Therapien als Einzelbehandlung durchgeführt werden, erfolgen andere in einer Serie von mehreren Anwendungen. Da Arthrose eine chronische Gelenkerkrankung ist, können insbesondere orthobiologische Behandlungen im weiteren Verlauf erneut sinnvoll werden.

Der Wirkungseintritt unterscheidet sich je nach Therapie. Während entzündungshemmende Verfahren teilweise bereits innerhalb weniger Tage wirken können, entwickelt sich die Wirkung biologischer und regenerativ ausgerichteter Behandlungen häufig über mehrere Wochen. Entscheidend ist daher nicht nur die unmittelbare Reaktion nach der Behandlung, sondern auch die Entwicklung im weiteren Verlauf.

Die Wirkdauer ist individuell unterschiedlich und hängt unter anderem vom Arthrosegrad, dem behandelten Gelenk, der Belastung und dem eingesetzten Verfahren ab. Verbesserungen können über viele Monate anhalten, eine dauerhafte Beseitigung der Arthrose ist dadurch jedoch nicht zu erwarten. Bei erneut zunehmenden Beschwerden können bestimmte orthobiologische Therapien nach entsprechender ärztlicher Beurteilung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Nach einer Gelenkinjektion ist meist nur eine vorübergehende Reduktion stärkerer Belastungen erforderlich. Alltagsbewegungen sind in der Regel möglich, intensive sportliche oder gelenkbelastende Aktivitäten sollten je nach Verfahren für kurze Zeit vermieden werden. Die konkrete Empfehlung richtet sich nach dem behandelten Gelenk und der durchgeführten Therapie.

Sicherheit & Risiken

Gelenkinjektionen sind bei fachgerechter Durchführung in der Regel gut verträglich. Vorübergehend können Schmerzen, Druckgefühl oder eine Schwellung im behandelten Gelenk auftreten. Seltene, aber relevante Risiken sind insbesondere Blutungen, Infektionen oder Reaktionen auf die verwendeten Präparate. Das individuelle Risiko hängt auch vom eingesetzten Verfahren und von Begleiterkrankungen ab.

PRP und ACP werden aus dem eigenen Blut gewonnen und weisen insgesamt ein günstiges Sicherheitsprofil auf. Am häufigsten treten vorübergehende lokale Beschwerden wie Schmerzen oder Schwellung nach der Injektion auf; schwerwiegende unerwünschte Ereignisse werden in Studien nur selten berichtet. Unterschiede in der Zusammensetzung der PRP-Präparate können die lokale Reaktion beeinflussen.

Das hängt wesentlich vom verwendeten Verfahren ab. Für unterschiedliche Injektionstherapien gelten unterschiedliche Behandlungsprotokolle; ein allgemeingültiges festes Wiederholungsintervall gibt es nicht. Da Arthrose dauerhaft besteht, können insbesondere orthobiologische Behandlungen bei erneut zunehmenden Beschwerden im weiteren Verlauf wiederholt werden. Wiederholte Kortisoninjektionen sollten dagegen zurückhaltend und individuell abgewogen eingesetzt werden.

Ja. Bei einer akuten Infektion im Bereich der Einstichstelle oder dem Verdacht auf eine Gelenkinfektion sollte keine reguläre Gelenkinjektion erfolgen. Auch Gerinnungsstörungen, blutverdünnende Medikamente, relevante Begleiterkrankungen oder Besonderheiten des verwendeten Präparats müssen vor der Behandlung berücksichtigt werden. Deshalb wird vor jeder Injektion individuell geprüft, ob das jeweilige Verfahren sicher durchgeführt werden kann.

Kosten & Erstattung

Die Kosten hängen vom verwendeten Verfahren, dem Präparat und der Anzahl der notwendigen Behandlungen ab. Vor Beginn einer Selbstzahlerbehandlung informieren wir transparent über die voraussichtlich entstehenden Kosten. Bei Behandlungsserien erhalten Sie eine entsprechende Gesamteinschätzung.

Von den auf dieser Seite dargestellten Injektionsverfahren werden medizinisch indizierte Kortisoninjektionen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Hyaluronsäure-Injektionen und orthobiologische Verfahren gehören dagegen nicht zur vertragsärztlichen Regelversorgung und werden als Selbstzahlerleistungen durchgeführt. Welche Leistungen von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden, richtet sich nach dem gesetzlich festgelegten Leistungskatalog und nicht allein danach, welche medizinischen Behandlungsmöglichkeiten verfügbar sind.

Bei privat versicherten Patienten richtet sich die Erstattung nach dem individuellen Versicherungsvertrag und der medizinischen Notwendigkeit der Behandlung. Eine Kostenübernahme kann daher je nach Tarif und Verfahren unterschiedlich ausfallen. Bei Unsicherheit empfiehlt sich vor Beginn einer kostenintensiveren Behandlung eine vorherige Klärung mit der Versicherung.

Auf Wunsch erstellen wir Ihnen vor Beginn der Behandlung gerne eine Kostenübersicht. So wissen Sie vorab, mit welchen Kosten Sie rechnen können.

Evidenz

Evidenz & wissenschaftliche Grundlagen

Die dargestellten Therapieansätze orientieren sich am aktuellen Stand der wissenschaftlichen Literatur. Nachfolgend eine Auswahl relevanter klinischer Studien, randomisierter Untersuchungen und Meta-Analysen zu konservativen und orthobiologischen Verfahren bei Arthrose.

Block – Element hinzufügen

Basistherapie, Bewegung & Gewichtsmanagement

Messier SP et al.

Effects of intensive diet and exercise on knee joint loads, inflammation, and clinical outcomes among overweight and obese adults with knee osteoarthritis: the IDEA randomized clinical trial.

JAMA. 2013;310:1263–1273.

PubMed ↗

Bennell KL et al.

Comparing Video-Based, Telehealth-Delivered Exercise and Weight Loss Programs With Online Education on Outcomes of Knee Osteoarthritis: A Randomized Trial.

Ann Intern Med. 2022;175:198–209.

PubMed ↗

Fransen M et al.

Exercise for osteoarthritis of the knee.

Cochrane Database Syst Rev. 2015.

PubMed ↗

Hyaluronsäure

Hummer CD et al.

High molecular weight intraarticular hyaluronic acid for the treatment of knee osteoarthritis: a network meta-analysis.

BMC Musculoskelet Disord. 2020;21:702.

PubMed ↗

Phillips M et al.

Differentiating factors of intra-articular injectables have a meaningful impact on knee osteoarthritis outcomes: a network meta-analysis.

Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2020;28:3031–3039.

PubMed ↗

Pereira TV et al.

Viscosupplementation for knee osteoarthritis: systematic review and meta-analysis.

BMJ. 2022;378:e069722.

PubMed ↗

Migliorini F et al.

Less Pain with Intra-Articular Hyaluronic Acid Injections for Knee Osteoarthritis Compared to Placebo: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomised Controlled Trials.

Pharmaceuticals (Basel). 2024;17:1557.

PubMed ↗

Migliorini F et al.

Comparison of Different Molecular Weights of Intra-Articular Hyaluronic Acid Injections for Knee Osteoarthritis: A Level I Bayesian Network Meta-Analysis.

Biomedicines. 2025;13:175.

PubMed ↗

Altman RD et al.

Product Differences in Intra-articular Hyaluronic Acids for Osteoarthritis of the Knee.

Am J Sports Med. 2016;44:2158–2165.

PubMed ↗

PRP / ACP und orthobiologische Injektionen

Smith PA.

Intra-articular Autologous Conditioned Plasma Injections Provide Safe and Efficacious Treatment for Knee Osteoarthritis: An FDA-Sanctioned, Randomized, Double-blind, Placebo-controlled Clinical Trial.

Am J Sports Med. 2016;44:884–891.

PubMed ↗

Belk JW et al.

Platelet-Rich Plasma Versus Hyaluronic Acid for Knee Osteoarthritis: A Systematic Review and Meta-analysis of Randomized Controlled Trials.

Am J Sports Med. 2021;49:249–260.

PubMed ↗

Migliorini F et al.

Comparison between intra-articular infiltrations of placebo, steroids, hyaluronic and PRP for knee osteoarthritis: a Bayesian network meta-analysis.

Arch Orthop Trauma Surg. 2021.

PubMed ↗

Bennell KL et al.

Effect of Intra-articular Platelet-Rich Plasma vs Placebo Injection on Pain and Medial Tibial Cartilage Volume in Patients With Knee Osteoarthritis: The RESTORE Randomized Clinical Trial.

JAMA. 2021;326:2021–2030.

PubMed ↗

Tschopp M et al.

A Randomized Trial of Intra-articular Injection Therapy for Knee Osteoarthritis.

Invest Radiol. 2023;58:355–362.

PubMed ↗

Oeding JF et al.

Platelet-Rich Plasma Versus Alternative Injections for Osteoarthritis of the Knee: A Systematic Review and Statistical Fragility Index-Based Meta-analysis of Randomized Controlled Trials.

Am J Sports Med. 2024;52:3147–3160.

PubMed ↗

Jawanda H et al.

Platelet-Rich Plasma, Bone Marrow Aspirate Concentrate, and Hyaluronic Acid Injections Outperform Corticosteroids in Pain and Function Scores at a Minimum of 6 Months as Intra-Articular Injections for Knee Osteoarthritis: A Systematic Review and Network Meta-analysis.

Arthroscopy. 2024;40:1623–1636.e1.

PubMed ↗

Boffa A et al.

Influence of Platelet Concentration on the Clinical Outcome of Platelet-Rich Plasma Injections in Knee Osteoarthritis.

Am J Sports Med. 2024;52:3223–3231.

PubMed ↗

Berrigan WA et al.

A Greater Platelet Dose May Yield Better Clinical Outcomes for Platelet-Rich Plasma in the Treatment of Knee Osteoarthritis: A Systematic Review.

Arthroscopy. 2025;41:809–817.e2.

PubMed ↗

Kombination PRP + Hyaluronsäure

Zhang Q et al.

Efficacy and safety of platelet-rich plasma combined with hyaluronic acid versus platelet-rich plasma alone for knee osteoarthritis: a systematic review and meta-analysis.

Qiao X et al.

Efficacy and safety of corticosteroids, hyaluronic acid, and PRP and combination therapy for knee osteoarthritis: a systematic review and network meta-analysis.

BMC Musculoskelet Disord. 2023;24:926.

PubMed ↗

Kortison

Najm A et al.

Efficacy of intra-articular corticosteroid injections in knee osteoarthritis: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials.

Joint Bone Spine. 2021;88:105198.

PubMed ↗

McAlindon TE et al.

Effect of Intra-articular Triamcinolone vs Saline on Knee Cartilage Volume and Pain in Patients With Knee Osteoarthritis: A Randomized Clinical Trial.

JAMA. 2017;317:1967–1975.

PubMed ↗

Bensa A et al.

Corticosteroid injections for knee osteoarthritis offer clinical benefits similar to hyaluronic acid and lower than platelet-rich plasma: a systematic review and meta-analysis.

Stammzell- und zellbasierte Verfahren

Mautner K et al.

Cell-based versus corticosteroid injections for knee pain in osteoarthritis: a randomized phase 3 trial.

Nat Med. 2023;29:3120–3126.

PubMed ↗

Sadeghirad B et al.

Mesenchymal stem cells for chronic knee pain secondary to osteoarthritis: A systematic review and meta-analysis of randomized trials.

Osteoarthritis Cartilage. 2024;32:1207–1219.

PubMed ↗

Tian X et al.

Relative efficacy and safety of mesenchymal stem cells for osteoarthritis: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials.

Front Endocrinol (Lausanne). 2024;15:1366297.

PubMed ↗

Tabet CG et al.

Advanced therapy with mesenchymal stromal cells for knee osteoarthritis: Systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials.

J Orthop Translat. 2024;48:176–189.

PubMed ↗

Polyacrylamid-Hydrogel

Bliddal H et al.

Polyacrylamide gel versus hyaluronic acid for the treatment of knee osteoarthritis: a randomised controlled study.

Clin Exp Rheumatol. 2024;42:1729–1735.

PubMed ↗

Bliddal H et al.

Three-year follow-up from a randomised controlled trial of a single intra-articular polyacrylamide hydrogel injection in subjects with knee osteoarthritis.

Clin Exp Rheumatol. 2025.

PubMed ↗
Kontakt